Akupunktur Chinesische Medizin
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Gua-Sha


Gua Sha erlernt man in China als Teil der Akupunkturausbildung. Es ist eine uralte Therapie, die in fast allen ländlichen Familien dort zu Hause ist. Bekannt wurde Gua Sha dadurch, daß die Chinesen und Vietnamesen damit erfolgreich die Cholera behandelten. Auch indische Wanderprediger beherrschten dieses Verfahren.

Das chinesische Schriftzeichen für „Sha“ läßt sich übersetzen mit „erhabene, rötliche, hirseähnliche Hautausschläge“, verbunden mit dem Zeichen für „Sand, wenn das Wasser zurückweicht“. Dies beschreibt ein ganz bestimmtes Stadium bei Cholera. Die Anwendungsbreite von Gua Sha ist groß: Sie reicht von Erkältungskrankheiten über Erbrechen, Durchfall bis zu Gelenkbeschwerden.

Mit einem runden Gegenstand werden bestimmte Hautareale gekratzt, geschabt, d.h. gereizt. Dadurch werden über die Haut Bindegewebe und Blut aktiviert, und es tritt ein ganzheitlicher Effekt ein, da Bindegewebe und Blut über die Meridiane einen direkten Einfluß auf alle Organsysteme haben.

Man kann diese Therapie sehr gut auch als Prophylaxe einsetzen. Der Nebeneffekt ist, daß kleine Einblutungen und rote Flecken flächenhaft entlang der Reibefläche entstehen und die Haut sich anfaßt, als ob kleine Hirsekörner an die Oberfläche gewandert wären.



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